Preisverleihung Solothurner Holzpreis 2004

Preisverleihung Solothurner Holzpreis 04

Oltner Tagblatt/Solothurner Zeitung 28.09.2004

«Holz hats sogar in der Glace»

Holzpreis 2004 Regierungsrätin Ruth Gisi warb für vermehrte Holznutzung

Rund 100 geladene Gäste nahmen gestern an der Verleihung des Holzpreises 2004 teil. Diese wurde im Rahmen der HESO-Sonderschau «Wald & Holz» vorgenommen. Frau Landammann Ruth Gisi machte sich in ihrer Ansprache Gedanken rund um das Thema Holz.

Holz ist nicht nur heimelig, sondern viel mehr», wusste Frau Landammann Ruth Gisi gleich zu Beginn ihrer Ansprache zu berichten. 40 Prozent des gesamten Holzverbrauchs in der Schweiz entfallen auf Industrieprodukte. Holz hats in Tabletten, Hefe, Desinfektionsmitteln, im Beton und sogar in der Sommerglace, nannte die Regierungsrätin dem darob erstaunten Publikum einige spezielle Beispiele. «Holz ist ein bedeutender, multifunktionaler Roh- und Werkstoff, nicht zu sprechen von der Heizkraft», meinte Gisi weiter. «Der Waldanteil wächst und wächst»

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Insgesamt 42 Objekte nahmen zur zweiten Ausschreibung für den Holzpreis teil. Dieses Jahr stand die Preisverleihung unter dem gemeinsamen Patronat der Pro Holz Solothurn und der Lokalen Agenda 21 des Kantons. Die Zürcher Architektin Gret Loewensberg - Ehefrau von Bundesrat Moritz Leuenberger - nahm die Preisübergabe vor.

Einen der vier Hauptpreise heimste die Ballenhaus AG in Solothurn mit ihrem Architekten Guido Kummer für den schwebenden Holzkubus im «Uferbau» ein. Die Jury überzeugte unter anderem das gelungene Neben- und Miteinander von alter und neuer Bausubstanz. «Das Sichtbarbleiben des attraktiven Gebälks ermöglicht eine erfrischende Spannung zwischen Alt und Neu.»

Ein weiterer Hauptpreis ging an die Bürgergemeinde Härkingen und das Architekturbüro H & O Oegerli Brunner, Olten/Härkingen, für die Überbauung Römerweg mit ihren schlicht gestalteten roten Mehrfamilienhäusern. Ausgezeichnet wurde auch der Anbau von Sandra Corbaz Diethelm in Büren an der Aare, für welchen das Planungsbüro Marbet + Wyss Architekten aus Olten verantwortlich zeichnet. Schliesslich überzeugte auch der Atelierneubau von Heiner Grieder in Langenbruck, geplant von der Peter Studer Holzbau AG in Hägendorf, die Jury.

Die drei Anerkennungspreise wurden für folgende Objekte verliehen: den Doppelkindergarten West der Einwohnergemeinde Oensingen, geplant von Flury und Rudolf Architekten AG, Solothurn; das Einfamilienhaus von Stefan und Sylvie Freiburghaus in Selzach, geplant vom Architekten Urs Dreyer aus Biel; sowie für den Einfamilienhausanbau von Regina und Niklaus Stich-Malzach in Kleinlützel, geplant vom Büro Markus Jermann + Partner, Dittingen. Die beiden Sonderpreise wiederum wurden an den Nahwärmeverbund Berufsbildungszentrum-Technica-Schwimmbad Grenchen der Stadt Grenchen und des Kantons (Planung: Roschi + Partner AG, Solothurn) sowie für die Gartenanlage von Daniel Grütter in Hägendorf (Planung: Peter Studer Holzbau AG, Hägendorf) vergeben. (rus)

Mehr Infos unter www.proholz-solothurn.ch | Projekt Grieder | Grütter

 

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